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Zuschauer: 500 SR: Christoph Falterer (DJK Altdorf) leitete hervorragend

Grenzloser Jubel brach bei Spielern, Trainer und Fans des TSV Kirchberg aus, als der hervorragend leitende SR Christoph Falterer (DJK Altdorf) das Spiel gegen den bisherigen Spitzenreiter, den SSV Weng beendete. Mit einem 2:0 Sieg hatten die Hausherren somit die Meisterschaft in der A-Klasse Laaber eingefahren und spielen nach einer langen Durststrecke von 14 Jahren somit in der nächsten Saison wieder in der Kreisklasse. Wenn man bedenkt, dass vor vier Wochen der Rückstand auf den SSV Weng bedingt durch Nachholspiele zwischenzeitlich auf acht Punkten angewachsen war, so muss man der Mannschaft um Meistertrainer Alfred Blenninger umso mehr ein Riesenkompliment für ihre Moral in Form von fünf Siegen am Stück aussprechen.
Das Endspiel um die Meisterschaft wollten knapp 500 Zuschauer sehen und bildeten so einen würdigen Rahmen für dieses denkwürdige Finale in der A-Klasse Laaber. Zunächst übernahm der Gast die Initiative und kam durch Daniel Szarka zu einer ersten nennenswerten Chance in der 20. Min. Der Heimelf merkte man die physische Anspannung in den Anfangsminuten doch merklich an. Die Gästeelf bestritt das Spiel in den Anfangsminuten sehr kampfbetont, teilweise über dem Erlaubten und handelte sich so früh von SR Falterer zahlreiche gelbe Karten ein. Zum Entsetzen der einheimischen Fans mußte so auch der letztjährige Torschützenkönig der A-Klasse Vilsbiburg Manuel Eberl verletzungsbedingt ins Krankenhaus gebracht werden. Die kampfbetonte Spielweise sollte sich aber für den SSV rächen, denn nach einen Foul im 16er an Josef Eberl verwandelte Abwehrchef Sven Laube den fälligen Elfmeter in der 37. Min. souverän zum umjubelten 1:0 Führungstreffer.
Die zweite Hälfte gehörte ganz klar der Heimelf und nach einem Traumsolo des wiedergenesenen und nach der Verletzung von Manuel Eberl über sich hinauswachsenden Martin Obermeier mußte Josef Eberl in der 64. Min. den Querpaß nur noch über die Torlinie drücken zum überschwenglich gefeierten 2:0 Endstand. Der TSV kontrollierte in der Folge das Geschehen und so lagen sich Spieler und Fans nach dem Schlußpfiff in den Armen und feierten überschwenglich die Meisterschaft 2012/13.
Nach dem Relegationsaufstieg 1996/97 spielt der TSV Kirchberg somit in der kommenden Saison wieder in der Kreisklasse. Ein paar Fakten spiegeln die denkwürdige Saison 2012/13 wieder: acht Gegentore in vierundzwanzig Spielen, also im Schnitt alle drei Spiele ein Gegentor; mit 79 Toren die Torfabrik der Liga; mit Martin Obermeier den Torschützenkönig der Liga mit 27 Treffern, obwohl er fünf Spiele verletzungsbedingt fehlte; 17 Mal zu Null gespielt und was am Wichtigsten ist, eine sehr junge funktionierende Mannschaft mit Spielern aus der Gemeinde und einem Trainer, der die Mannschaft wunderbar führt!
Für die Zukunft muss den Verantwortlichen so nicht bange sein, vielmehr darf man sich auf die kommende Saison in der Kreisklasse mehr als freuen. Denn auch hier müssen sich die Jungs um Meisterkapitän Matthias Rossa sicherlich nicht verstecken, sofern sie die unzähligen Nachfeiern nach dem Titel alle unversehrt überstanden haben.


Tore: 1:0 (37./Foulelfmeter) Sven Laube; 2:0 Josef Eberl (64.)

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